Ist zusätzliches Krafttraining der Rumpfmuskulatur unbedingt notwendig?

Der Rumpfmuskulatur kommt beim Laufen eine besondere Bedeutung zu Sie ist verantwortlich für eine aufrechte Körperhaltung und trägt zur Entlastung des Stütz- und Bewegungsapparates bei.

Zur Verbesserung der Lauftechnik und zur Vermeidung von Beschwerden oder Verletzungen ist es ratsam, 1 - 2-mal wöchentlich ein kleines Muskelfunktionstraining für die Rumpfmuskulatur durchzuführen. Dies muss nicht länger als 5 bis 10 Minuten dauern. Hierfür eignen sich besonders einfache Stabilisationsübungen, doch dazu später mehr.

Welche Textilien sind für das Laufen am besten geeignet?

Im Sportfachhandel erhält man verschiedene Funktionstextilien. Diese sind auf der einen Seite hoch atmungsaktiv und schützen auf der anderen Seite vor schlechten Wetterbdingungen.

Kleide Dich nach dem Zwiebelprinzip, das besagt, besser mehrere dünne Textilien übereinander tragen als ein dickes Textil. So kannst Du jederzeit eine Schicht aus- oder anziehen und damit zu einer verbesserten Thermoregulation beitragen.

Wie lange hält ein Laufschuh?

Dies ist abhängig vom Laufstil, dem eigenen Körpergewicht, dem genutzten Untergrund und natürlich dem Schuhmodell selbst. Etwa 800 bis 1.200 Kilometer kann man gute Laufschuhe nutzen.

Wie teuer ist ein guter Laufschuh?

Ordentliche Laufschuhe zeichnen sich durch Dämpfungselemente im Vor- und Rückfuß, einer langlebigen Zwischensohle, atmungsaktiven Obermaterialien und einer angenehmen Passform aus. Dafür sollte man etwa 100 bis 120 € einplanen.

Welche Regenerationsmaßnahmen gibt es?

Zu den einfachsten Möglichkeiten zählen verschiedene Lockerungs- und Dehnungsübungen direkt nach dem Laufen. Nach einigen Versuchen wirst Du ein angenehm warmes, durchflutendes Gefühl in ihrer Muskulatur verspüren. Weiterhin verhelfen Vollbäder, Saunabesuche und Entspannungsverfahren zu einer schnelleren Regeneration.

Mit welcher Intensität (Anstrengung) erziele ich die besten Trainingsfortschritte?

Aus den Erfahrungen vieler gelaufener Kilometer und zahlreichen wissenschaftlichen Studien weiß man, dass es eine optimale Intensität im Ausdauersport nicht gibt. Gute Trainingsfortschritte werden am ehesten durch unterschiedliche Intensitäten erreicht. Dies beinhaltet lange ruhige Dauerläufe, Dauerläufe mit mittlerem Tempo, Tempoläufe mit sehr hohen Geschwindigkeiten und noch andere Trainingsformen wie Fahrtspiele oder Steigerungsläufe u. v. m.

Wie messe ich meinen Ruhe- und Belastungspuls?

Der Puls entspricht der Schlagfrequenz des Herzens. In der Regel werden die Schläge pro Minute gemessen. Führe Deinen Zeigefinger und den Mittelfinger der linken Hand zur Halsschlagader auf der rechten Seite des Halses. Dort kannst Du mit ein wenig Druck auf die Halsschlagader Deinen Pulsschlag erfühlen.

Eine zweite Möglichkeit ist das Tasten mit o. g. Fingern am rechten Handgelenk auf der Innenseite des Unterarms. Deinen Ruhepuls musst Du am besten morgens vor dem Aufstehen, während Du noch ganz entspannt im Bett liegst.

Der Belastungspuls wird direkt während oder nach dem Training gemessen. Zähle hierzu die Pulsschläge während 10 Sekunden und multiplizieren Sie mit 6.

Welche positiven Auswirkungen hat Laufen auf meine Gesundheit?

Der Ausdauersport im Allgemeinen hat wesentliche Auswirkungen auf unseren Gesundheitszustand. Zahlreiche physische, psychische und auch soziale Aspekte sind erwähnenswert. Zu den wesentlichen physischen Aspekten zählen die positive Einflussnahme auf den Energiestoffwechsel, die Blutzusammensetzung und die Ökonomisierung des Herzkreislaufsystems.

Nach einigen Laufversuchen wirst Du einen tieferen Schlaf, Ausgeglichenheit und einen Hauch von Wohlbefinden verspüren. Erfreue Dich beim Laufen mit anderen Sportlern an gemeinsamen Gesprächen und Erlebnissen.

Wie schnell kann ich loslaufen?

Lauf langsam los! Viele Einsteiger übernehmen sich zunächst, anfangs gilt die Startregel: lieber etwas langsamer, aber dafür länger. Ein guter Anhaltspunkt ist, wenn man sich während des Laufens ohne Schnaufen mit seinem Laufpartner unterhalten kann. Später informieren wir Dich genauer über verschiedene Intensitätsbereiche, d. h. verschiedene Anstrengungsgrade durch unterschiedliche Geschwindigkeiten.